Zumhofer Hoflädle
Sommerrain 20
D-73635 Zumhof

Telefon: (0 71 83) 9 31 69-04
Telefax: (0 71 83) 9 31 69-05
E-Mail: max@hofladen-max.de

Wissen A-Z

Landwirtschaft

Apfel

Die Sorte malus sieversii gilt als Vorfahr unseres heutigen Apfels. Die lateinische Bezeichnung „Malus“ (Schaden, Unheil) stammt aus der christlichen Theologie, wo der Apfel Anlass des Sündenfalls war und sein Genuss die Vertreibung aus dem Paradies nach sich zog. Noch heute finden wir neben zahlreichen anderen Wildapfelsorten auch die Urform unseres Apfels an den Nordhängen des Transili-Alatan-Gebirges, oberhalb der kasachischen Hauptstadt Alma-Ata, was übersetzt übrigens „Stadt des Apfels“ heißt. Zufällige und später auch gezielte Kreuzungen, fortlaufende Auslese und Mutationen führten schließlich zur Entwicklung des Kulturapfels mit dem Namen malus domestica.

Als einzige Obstbezeichnung stammt die Bezeichnung Apfel nicht aus dem Lateinischen, sondern aus dem nordeuropäischen Sprachgebrauch. Vermutlich bezog sich die Bezeichnung auf den heimischen Wildapfel, der frisch und getrocknet Verwendung fand.

Bereits 10 000 Jahre v. Chr. kannte man in Mittelasien Äpfel. Diese Urformen waren allerdings noch wesentlich kleiner und leichter als unsere heutigen Äpfel. Händler brachten den Apfel zuerst nach Griechenland, später auch zu den Römern. Die Römer brachten Apfelsorten hervor, deren Früchte geschmacklich wesentlich besser waren als mittelasiatischen Urformen. Sie waren es auch, die den Apfel nach Deutschland brachten.

zurück | nach oben



...Text für Druckansicht...

Tagebuch

Tipp des Monats